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Sigrid Teich

SHIATSU-PRAKTIKERIN

Institut für WohlfühlKunst und ShiatsuKultur

Es ist mir ein Anliegen, den Anforderungen unserer heutigen schnelllebigen Zeit mit den Wurzeln und Tradition von Shiatsu zu verbinden um das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Mit Shiatsu arbeite ich daran, Ungleichgewicht in Ihrem Körper, welches sich als Verspannung, Nervosität, Erschöpfung oder Schmerzen äußern kann, zu beseitigen. Diese Disharmonie wird durch stagnierende oder zu wenig vorhandene Lebensenergie, genannt Chi, verursacht. Shiatsu („shi“ Finger und „atsu“ Druck) im Sinne aufmerksamer, achtsamer Berührung mit Fingerspitzen, Handballen, Ellenbogen, Knien oder Füßen aktiviert Ihre natürlichen Selbstheilungskräfte und löst Blockaden.

Fachliche Schwerpunkte 

  • Baby- und Kinder-Shiatsu
  • Moxen mit Beifußkraut
  • Gua Sha (Traditionelle asiatische Heilmethode)
  • Schröpfen
  • Ampuku (Bauchbehandlung)

Shiatsu wird am Boden auf einer Matte am bekleideten Körper ausgeübt.


Qualifikationen und Fortbildungen

  • Ausbildung der Sondermeridiane außergewöhnlichen Meridiane (Wundermeridiane)
  • zahlreiche Praktika, u.a. im Wagner Jauregg Krankenhaus in Linz, in der Christian Doppler Klinik in Salzburg sowie im Krankenhaus in Bad Ischl
  • 3-jährige Ausbildung in der Shiatsu-Schule im Salzkammergut

Philosophie

Die Fünf Wandlungsphasen (Elemente)

Yin und Yang beschreiben das Wechselspiel des Qi, jener strömenden Lebenskraft, die alles durchdringt, doch erst die Fünf Elemente – korrekter: Fünf Wandlungsphasen (Wu Xing) – bieten einen mit dem täglichen Leben enger verbundenen Bezugsrahmen.

Aus Yin und Yang entstehen die Fünf Elemente, die die Welt in ihrem Erscheinungsbild hervorbringen, gestalten, aufrechterhalten und wieder auflösen. Die Fünf Wandlungsphasen treten in allen Erscheinungen des Kosmos zutage (die gesamte belebte und unbelebte Natur ist aus diesen fünf Wirkkräften gebildet), und sie vermögen die inneren Wechselbeziehungen zu erklären.

Diese Fünf Elemente sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

In der ursprünglichen oder physiologischen Darstellung der Fünf Elemente steht die Erde im Mittelpunkt, umgeben von den Elementen Holz, Feuer, Metall und Wasser.

Das Element Holz entspricht dem jungen Yang, der Expansion, der aufsteigenden Lebenskraft (Qi), die sich im Frühjahr und im Morgen manifestiert. Das Yang beginnt sich zu entfalten. Die Tage werden länger und wärmer, das Licht nimmt zu. Die Pflanzen sprießen, Blätter und Triebe bilden sich.

Der Höhepunkt der Entfaltung des Yang, die Zeit der Blüte, entspricht dem Element Feuer. Es ist das alte Yang, das sich im Sommer und in der Mittagszeit ausdrückt, die Zeit der längsten Tage und der größten Hitze.

Wenn die Expansion ihren Zenit erreicht hat, beginnt der Abkühlungsprozess, beginnt der Herbst, der Nachmittag. Es ist die Zeit des Elementes Metall, des jungen Yin. Die Pflanzen reifen, die Säfte und die Lebenskraft ziehen sich zunehmend zurück. Die Blätter werden nicht mehr ausreichend versorgt, verfärben sich und fallen schließlich ab.

Das Element Wasser beschließt den Zyklus der Jahreszeiten. Es entspricht dem alten Yin, der stärksten Kontraktion und Verdichtung, dem Winter und der Nacht. Das Leben zieht sich nun ganz ins Innere zurück, in die Samen, Knollen und Wurzeln. Dunkelheit und Kälte herrschen über die Erde, die von Eis und Schnee bedeckt ist.

Erde als das fünfte Element wird in dieser kosmologischen Betrachtung nicht als eigene Kraft angesehen, denn Erde entspricht aus chinesischer Sicht der Gravitation und ist das Resultat aus zentrifugalen (Flieh-, Yang-)Kräften und zentripetalen (Anziehungs-, Yin-)Kräften.

Erde existiert nicht aus sich selbst, sie bezeichnet vielmehr einen scheinbaren Stabilitätszustand zwischen Ausdehnung (Expansion) und Zusammenziehen (Kontraktion). Im Spiel der Jahreszeiten herrscht Erde über die Übergangszeiten: zwischen Winter und Frühjahr, zwischen Frühjahr und Sommer, zwischen Sommer und Herbst sowie zwischen Herbst und Winter – und nimmt jeweils die Eigenschaften seiner Nachbarn auf.

Die zweite, die im Allgemeinen bekanntere Darstellung der Fünf Elemente erklärt und veranschaulicht die Zusammenhänge und das gegenseitige Wirken im Krankheitsfall, beschreibt wie sich Erkrankungen entwickeln und entfalten können.

 

Wirkungsprioritäten

Prävention
Shiatsu stärkt den Organismus dabei, in Harmonie und Gleichgewicht zu bleiben und ermöglicht eine tiefe Entspannung oder auch anregende Aktivierung.

Befindlichkeit
Shiatsu kann Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, depressive Verstimmung, Wetterfühligkeit oder Beschwerden des Bewegungsapparates lindern.

Abwehrkraft
Shiatsu unterstützt bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem und regt die Selbstheilungskräfte an.

Veränderung
Shiatsu hilft bei Umstellungsprozessen oder Umbruchphasen körperlicher als auch seelischer Natur.

Wahrnehmung
Shiatsu fördert die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie seiner Signale und öffnet Wege zu den eigenen inneren Kräften.

Rehabilitation
Shiatsu kann (nach Absprache mit einem Arzt) die Heilung und Wiederherstellung nach Unfällen, Krankheiten oder Beschwerden des Bewegungsapparates beschleunigen.

Frauen
Shiatsu wirkt unterstützend bei der Regulation des Zyklus, während der Schwangerschaft, bei der Geburtsvorbereitung sowie den Wechseljahren und führt sie zu Kraft, Stärke und Gelassenheit.

Kinder und Baby
Shiatsu hilft Kindern, ihr Gleichgewicht zu erhalten und hat sich als Methode bei der Behandlung von Konzentrationsstörungen oder Hyperaktivität bewährt.